Schönstes Bild der Welt — Mädchen mit dem Perlenohrring

Es gibt etliche wunderbare Gemälde von namhaften Künstlern. Jedes davon findet einen Bewunderer. Aber eines der wunderschönsten Bilder ist das Mädchen mit dem Perlenohrring von Jan Vermeer aus dem Jahr 1665. Durch einen dunklen Hintergrund wird das Auge direkt auf die Schönheit der jungen Frau gelenkt. Es scheint, dass sie wie zufällig in die Richtung des Malers sieht. Sie begegnet seinem Blick mit großen Augen und halb geöffneten Lippen. Dieser Gesichtsausdruck ist es, der zu Vergleichen mit dem Mona Lisa-Gemälde von Leonardo da Vinci führt. Häufig wird das Vermeer-Gemälde auch Mona Lisa des Nordens genannt.

1881 hat der Kunstkenner des Tombe das Gemälde für etwa einen Euro gekauft. Niemand wusste damals, dass es ein Vermeer war. Nach gründlicher Restaurierung kam die Signatur ans Tageslicht und es erwies sich als ein echter Vermeer. Heutzutage ist das Gemälde eines der teuersten und berühmtesten Kunstwerke der Welt. Nach seinem Tod vermachte es Herr des Tombe dem Museum Mauritshuis in Den Haag, wo es Kunstliebhaber bewundern können.

Kunstvolle Bettwäsche fürs Schlafzimmer

Kunstsinnige Bettwäsche, wie es sie bei bgastore gibt, liegt total im Trend. Gleich ob zarte zurückhaltende Farben oder herrliche Blütenmuster, die den Charme des Landhausstil-Schlafzimmers untermalen. Oder geometrische Formen, die minimalistisch wirken und viele Schlafzimmern dominieren. Klassische Designs mit breiten Streifen verleihen dem Schlafraum im Handumdrehen einen liebenswerten Charakter. Bei bgastore findet jeder hochwertige und stilvolle bettwäsche und die passenden Laken gleich dazu. Egal ob ein unifarbenes oder auffälliges Bettwäschen-Set mit modernem Muster — bei bgastore wird man fündig. In schöne Bettwäsche kann man sich nicht nur hineinkuscheln, sondern kann darin auch erholt nächtigen.

Vermeer der Licht-Experte

Wer das Mädchen mit dem Perlenohrring war, ist bis heute ein Mysterium. Das Gemälde ist kein Portrait, sondern eine sogenannte Kopfstudie (Tronie), die einen bestimmten Charakter darstellt. Tronie ist die niederländische Bezeichnung für Kopf und Gesichtsausdruck, welches eine eigenständige Bildgattung der Malerei ist.

Der Maler konnte speziell bei dem Mädchen mit dem Perlenohrring ein transzendentes Licht auf das Gemälde zaubern. Mit Glanzeffekt auf den Lippen und einer schimmernden Perle, die aus zwei Pinselstrichen besteht, hat er das Werk zum Leben erweckt. Auch andere Gemälde des Künstlers profitieren von seinen Fähigkeiten, das Licht aus verschiedenen Winkeln erscheinen zu lassen.

Heute bringen wissenschaftliche Untersuchungen des Gemäldes Mädchen mit dem Perlenohrring neue Erkenntnisse über Vermeers außergewöhnliche Malkunst ans Licht. Denn der Künstler gehörte zu den geheimnisumwobensten Malern seiner Zeit. Das Kunstwerk zeigt sowohl technische Finessen als auch eine vortreffliche Darstellung des Lichts.

Jan Vermeer

Insgesamt 37 Gemälde sind von Jan Vermeer erhalten, darunter das bekannte Gemälde Dienstmagd mit Milchkrug von 1658. Heute ist der Künstler hochgeachtet und bewundert. Zu Lebzeiten war er außerhalb von Delft kaum bekannt. Das Mädchen mit dem Perlenohrring wurde erst Ende des 20. Jahrhunderts zu einem der prestigevollsten Gemälde des Künstlers. Dazu trug die Vermeer-Werkausstellung 1995 in der National Gallery of Art in Washington bei, sowie die Veröffentlichung des gleichnamigen Bestsellers der amerikanischen Schriftstellerin Tracy Chevalier. Der Roman wurde 2003 verfilmt.

Das Gemälde reiste häufig zu Wanderausstellungen durch die Welt etwa in die USA und Japan. Es wurde jedes Mal der Publikumsliebling. 2014 kündigte das Museum Mauritshuis an, das Gemälde fortan nicht mehr auszuleihen.

Skulpturen — Wunderwerke aus natürlichen Materialien

Skulpturen gab es bereits schon in der Steinzeit. Die einfachen Gebilde waren aus Ton, Knochen und manchmal sogar aus Elfenbein. Damals waren weibliche Figuren und Tiermotive beliebt. Die Hochkulturen verehrten mit Skulpturen ihre Gottheiten. Lange Zeit waren auch Porträtbüsten geachteter Persönlichkeiten dem damaligen Zeitgeist entsprechend.

Bildhauer haben in den letzten Jahrtausenden Materialien wie Holz, Stein, Bronze oder Marmor in atemberaubenden Formen verwandelt. Diese Werkstoffe zählen auch heute noch zu den beliebtesten für Skulpturen.

Skulpturen für draußen sind überall ein Blickfang. Gleich ob im Gartenbereich oder auf Balkon und Terrasse. Mit schönen Statuen kann jeder innen sowie Außen das Zuhause aufpeppen. Skulpturen gibt es in unterschiedlichen Motiven und Materialien, sodass sie sich perfekt einfügen können.

Teppichkunst für den Balkon

Ferien auf Balkonien, Sonntagsfrühstück auf der Terrasse, Relaxen im Wintergarten — das sind mehr als genug Gründe, um diesem Bereich mehr Charme und Gemütlichkeit zu verleihen. Neben trendigen Lounge-Möbeln und aparten Essgruppen gehört auf jeden Fall ein ästhetischer und edler balkon teppich dazu. Holz- und Steinböden wirken mit einem Balkon-Teppich von Trendcarpet noch viel wohnlicher. Außerdem schont der Balkon-Teppich den Bodenbelag und sorgt im Nu für Stil und Komfort. Zudem sieht er hochwertig aus und fühlt sich angenehm weich an — kalte Füße ade.

Balkon-Teppiche sind rutschfest und leicht zu reinigen. Die Auswahl an vielen Farben und Designs passen sich vielen Styles an. Man kann sie dadurch je nach Stimmung auswechseln, sodass ein neues Ambiente entsteht, zum Beispiel klassisch-elegant mit gedeckten Farben oder im Boho-Stil bunt gemustert. Obendrein lassen sich verschiedene Teppich-Varianten von Trendcarpet optimal miteinander kombinieren. Mit schicken Teppichmodellen werden Balkon und Terrasse schnell zur Wohlfühlzone, denn Entspannen soll ja Spaß machen.

Die großen Skulpturen aus den letzten Jahrtausenden

Eine weltbekannte Büste ist die der Nofretete, geschätzt aus 1345 vor Christus. Der Künstler Thutmosis machte mit der Büste die Hauptgemahlin des Pharaos Echnaton jahrhundertelang zum Inbegriff weiblicher Schönheit. Die Skulptur ist ein Musterbeispiel antiker Handwerkskunst. Der Name Nofretete bedeutet so viel wie „die Schöne, die da kommt“. Noch heute wird Nofretete von vielen als die schönste Frau der Welt bezeichnet.

Eine weitere Kunstfertigkeit antiker Meisterleistung ist die Terrakotta-Armee in Xi“an. Tatsächlich besteht die Armee 8.000 Soldaten, 670 Pferden und 130 Wagen. Die Sammlung zeigt die Armee des ersten chinesischen Kaisers Qin Shi Huang. Sie wurden geschaffen, um den Kaiser im Jenseits zu beschützen. Entdeckt wurde das Monument 1974, als Bauern, etwa 1,5 Kilometer vom Kaisergrab entfernt, einen Brunnen zu graben wollten. Heute ist die Sammlung Weltkulturerbe.

Jonathan Hateley — moderne Bildhauerkunst aus dem vereinigten Königreich

Der Bildhauer stellt seine Skulpturen sowohl in Großbritannien als auch national aus. Hateley sagt über sich selbst, dass er größtenteils von der Natur inspiriert wird. Seine Statuen aus Ton entspringen dabei sowohl dem Realen als auch dem Fiktiven. Bewunderer sind von seinen Oberflächenreliefs begeistert, die alle händisch bearbeitet, bemalt und somit optimal herausgearbeitet sind.

Salvatore Garau — eine Figur aus Nichts

Der Künstler versteigerte bei einer Aktion eine unsichtbare Skulptur für stattliche 15.000 Euro. Hier wurden natürlich Kritiken laut, weil seine Figur „unsichtbar“ ist, sozusagen nicht vorhanden, denn es gibt sie nicht. Veräußert wurde lediglich ein Zertifikat, das anordnet, der Skulptur einen Platz von 150 x 150 Zentimetern zu gewähren.

Der Künstler zeigte Unverständnis für die Kritik. Salvatore Garau reagierte mit folgenden Worten: „Vielleicht haben 15.000 Euro für eine Leere mehr Gewicht als mehrere Millionen für eine Fülle“. Zudem kann kaum etwas umweltfreundlicher sein und noch leichter zu transportieren, als eine nicht stoffliche Skulptur.

Gemälde, die für die meisten unbezahlbar sind

Nur wenige Liebhaberstücke erzielen so hohe Beträge wie Gemälde von renommierten Künstlern. So unglaublich das auch klingt: Für einen da Vinci, Munch oder Picasso geben Sammler viele Millionen aus. Auf Auktionen, Kunstmessen oder durch Privatverkäufe (private sales) gehen unvorstellbar hohen Summen über den Tisch. Speziell in den letzten Jahren haben einige Gemälde neue Rekorde aufgestellt.

Viele wertvolle Gemälde befinden sich in Kunstmuseen wie dem Louvre, dem Prado in Madrid oder der Eremitage in Sankt Petersburg.

„Private sales“

Wenn bei „private sale“ Kunst verkauft wird, gibt es häufig keine belegbaren Kaufpreise. Die verkauften Werke können dann nirgendwo in einer Liste mit den teuersten Kunstwerken geführt werden. Die Verkäufe werden in der Regel durch Galerien, einflussreiche Kunsthändler und von Auktionshäusern zwischen Verkäufer und Käufer vermittelt.

Die Mom Jeans — ein Dauerkunstwerk

Kunstformen gibt es in vielen Bereichen auch in der Kleidung. So tragen Damen heutzutage Hosen zu jedem Anlass und in jeder Saison. Ein begehrtes Modell ist die Jeans, die es heute in unzähligen Variationen gibt. Das Schöne daran ist, dass jede Jeans einen anderen Look kreiert.

Die mom jeans ist ein beliebtes Modell und fügt sich figurschmeichelnd und lässig in den Alltag ein. Obwohl die Mom Jeans leicht auftragen kann, zaubert das Denim-Kunstwerk einen flachen Bauch. Sie hat einen hohen Taillenbund und die Beine laufen nach unten eng zusammen. Dieser Schnitt umspielt gekonnt die Hüften. Dazu ist die Mom Jeans das reinste Kombinationswunder, da sie sich mit Shirt, Bluse oder Pullover und mit einem Blazer, Stiefeletten oder Sneakers gut kombinieren lässt. Bei NA-KD findet man viele Varianten der tollen Jeans und man kann sie direkt online bestellen.

Das Millionen-Gemälde Salvator Mundi von Leonardo da Vinci

Das Ölgemälde „Salvator Mundi“ von Leonardo da Vinci wird auf um 1500 datiert, da der Zeitpunkt der Entstehung unbekannt ist. Es ist das teuerste Gemälde der Welt und wurde über das Auktionshaus Christie’s an den saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman verkauft. Das Meisterwerk befindet sich damit in Privatbesitz. Es erzielte eine Rekordsumme von 450,3 Millionen Dollar. Das Gemälde zeigt Christus als Heiland der Welt, die rechte Hand mit segnender Geste erhoben. In der Linken eine Kristallkugel. „Salvator Mundi“ heißt „Erlöser der Welt“.

Einst soll das Gemälde dem englischen König Karl I. gehört haben. Es wurde 1649 in die königliche Sammlung integriert. Um 1900 befand sich das Kunstwerk in der Kunstsammlung der englischen Textilhändlerfamilie Cook. Die Cook-Nachfahren verkauften das Gemälde für 45 Pfund und es war danach lange Zeit in amerikanischen Privatbesitz. Bis es zu seinem endgültigen Besitzer im Jahr 2017 gelangte, durchlief es etliche Stationen. Beispielsweise die National Gallery in London, das Dallas Museum of Art, das Auktionshaus Sotheby“s, bis es vom Auktionshaus Christie“s in New York versteigert wurde.

Kunst — ganz allgemein

Es gibt verschiedene Arten von Kunst und jede von ihnen findet ihre Anhänger. Es gibt Kunststile, Kunstepochen und bildende Kunst. Zur Kunst gehört auch ein Künstler, ein Mensch, der mit seiner künstlerischen Tätigkeit andere verzaubern kann.

Impressionismus — sinnliche Wahrnehmung

Der Kunststil Impressionismus kam etwa 1860 aus Frankreich und verbreitete sich schnell in ganz Europa. Claude Monet gilt sozusagen als „Vater“ des Impressionismus. Der Inbegriff des Impressionismus ist das Gemälde Aufgehende Sonne, das der Künstler 1872 gemalt hat. Gegenüber den üppigen Gemälden von Michelangelo punkten Monets Gemälde mit einer heiteren Leichtigkeit. Seine revolutionär wirkende Malweise war für die damalige Zeit neu und bahnbrechend. Im Impressionismus stehen die Farbe und eine atmosphärische Darstellung von flüchtigen Momentaufnahmen im Vordergrund. Mit Monet kam die Freilichtmalerei auf. Weitere impressionistische Maler sind Renoir, van Gogh und Cézanne.

Tortenkunst — köstliche Geschmacksexplosion

Torten dürfen auf keinem Fest fehlen, denn schon alleine ihr Anblick lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Aber eine Torte zu backen nimmt auch Zeit in Anspruch. Jeder weiß, Torten machen glücklich. Denn lockerer Biskuit und eine leckere Cremefüllung schmelzen nur so auf der Zunge. Wer heutzutage schnell eine delikate Torte auf den Tisch zaubern möchte, kann online bei Deine Torte ein exquisites Backwerk bestellen. Hier kann man Torten mit den leckersten Füllungen bestellen. Sogar mit einer Fototorte kann man seine Liebsten überraschen. Neben Torten kann man auch Muffins, Cake pops, Macarons und Brownies bestellen. Das Back- und Naschwerk wird frisch geliefert und ist so lecker, dass man gar nicht genug davon bekommen kann.

Frédéric Chopin — wohltuender Hörgenuss

Frédéric Chopin war ein polnischer Komponist, der sich fast ausschließlich dem Klavierspiel gewidmet hat. Chopin siedelte 1831 nach Paris über und besaß seitdem die französische Staatsbürgerschaft. Der Künstler gilt als einer der größten Komponisten der Romantik. Seine bekanntesten Werke sind der Minutenwalzer und das wunderbare Stück Regentropfen. Mit seinen Werken gab Frédéric Chopin dem Klavier unerwartete harmonische Akkorde.

Bauhaus — schöne und funktionale Visibilität

Bauhaus als Kunstform existierte von 1919 bis 1933. Es begann damals als Experiment, um Kunst und Handwerk zu kombinieren. Bauhaus wurde zur bedeutendsten Schule für Architektur und Design. Der Gründer Walter Gropius begeisterte dafür Künstler aus vielen Branchen, beispielsweise Maler wie Paul Klee und Wassily Kandinsky. Oder Johannes Itten, dessen Farbkreis und Harmonielehre noch heute bekannt und für viele Künstler verbindlich sind.

Der Baustil ist nüchtern und schnörkellos. Bauhaus ist aber nicht nur ein Stil, in ihm vereinen sich verschiedene Stilrichtungen. Der Bauhausstil ist eine Kombination aus Kunst, Industrie und Wissenschaft. Er besteht aus einfachen symmetrischen Formen, kunstvollem Handwerk und Materialien wie Beton, Stahl und Glas.

Leonardo da Vinci

Geboren wurde er am 15. April 1452 in Vinci, nicht weit von der Stadt Empoli entfernt, und verstarb am 2. Mai 1519 im Schloss Clos Lucé. Noch heute sind seine Werke von großer Bedeutung, viel beachtet und werden häufig rezipiert. Sein wohl bekanntestes Werk, die Mona Lisa, ist im Louvre im Denon-Flügel zu finden.

Biografie

Sein eigentlicher Name lautete Leonardo di ser Piero da Vinci. Geboren ist er in Italien, genauer gesagt in Vinci, wie sein Name schon verrät, denn da Vinci wird mit aus Vinci übersetzt. Nicht nur als Maler war da Vinci sehr begabt. Er war auch als Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph tätig. Leonardo lebte in seiner Jugend bei seinem Vater in Florenz. Schon damals begeisterte er sich für Kunst und Musik. Diese anfängliche Begeisterung führte ihn zu dem Künstler Andrea del Verrocchio, bei dem er seine ersten Lehrjahre absolvierte. Nach dieser Zeit blieb Leonardo da Vinci noch eine Weile in der Werkstatt von Verrocchio, wo er auch das Bild Taufe Christi malte. Am 9. April 1476 bekam er eine anonyme Anzeige wegen Sodomie mit einem 17-Jährigen. Es kam allerdings nie zu einer Verurteilung. Am liebsten zeichnete er ungewöhnlich aussehende Hügel, Formen, Felsen, seltene Pflanzen oder auch ungewöhnlich aussehende Menschen. Ab 1481 erhielt er die Chance, am Hofe für die Herzöge von Mailand zu arbeiten. Als es zwischen Mailand und der Republik Venedig zu Gefechten kam, wollte Leonardo da Vinci Erfindungen für die Militärtechnik entwickeln, wozu es jedoch nicht kam.

In Mailand legte er bei der Pestepidemie dem Fürsten eigene Pläne vor, die Stadt neu aufzuteilen und neue Standards für sanitäre Anlagen zu setzen. Somit trug er auch zu einer verbesserten Lebensqualität der Stadt bei. Seine Gemälde in der Mailänder Epoche sind vielfältig. Zwischen 1483 und 1490 entstand unter anderem das Bild Dame mit dem Hermelin. Ludovico Sforza gab ihm im Jahr 1494 den Auftrag, zu dem Gemälde Das Abendmahl. Durch Feuchtigkeit und Schimmelbildung wurde das Gemälde, unter anderem bei fehlgeschlagenen Restaurationsversuchen, beschädigt. Erst im Jahr 1970 konnte es durch moderne Restaurierungstechniken wiederaufbereitet werden.

Im Jahr 1499 ging Leonardo zurück nach Florenz, wo er Kriegsmaschinen und auch einen Taucheranzug entwickelte. Ein paar Jahre später verstarb sein Vater und Leonardo nahm ein Angebot des französischen Hofes an und wurde Hofmaler. Anschließend verbrachte er einige Jahre im Vatikan in Rom, wo er auch ein eigenes Atelier hatte. Da der Papst keine Sympathien für Leonardo hegte, ließ er sich stets von einem deutschen Mitarbeiter Leonardos über dessen Aktivitäten unterrichten. Die Zeit in Rom war für ihn nicht leicht, da er unter der Hektik der Stadt litt.

Seine letzten Lebensjahre verbrachte er im Schloss Clos Lucé. Am 2. Mai des Jahres 1519 verstarb Leonardo da Vinci. Auf dem Sterbebett zeigte er Reue, denn obwohl seine Werke oft christliche Motive zeigten, war seine Haltung der Kirche gegenüber unklar. Die Kirche selbst warf ihm sogar vor, mit magischen Künsten zu tun zu haben, was allerdings nur auf seine wissenschaftliche Neugier zurückzuführen ist.

Bekannte Werke

  • Das Abendmahl, 1495 – 1498
  • Salvator Mundi, 1500
  • Mona Lisa, 1503 – 1506

Michelangelo

Michelangelo wurde am 6. März 1475 in der Toskana geboren und starb am 18. Februar 1564 in Rom. Sein vollständiger Name lautet Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni. Noch heute gilt er als einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit.

Biographie

Michelangelo kam aus einer angesehen bürgerlichen Familie aus Florenz. Seine Mutter starb, als er sechs Jahre alt war. Sein Vater war gegen Michelangelos Wunsch, Künstler zu werden, dennoch wollte er seinen Traum nicht aufgeben. Domenico Ghirlandaio nahm ihn im zarten Alter von 13 Jahren in seiner Werkstatt auf, wo er die Grundlagen der Freskokunst studierte. Hauptsächlich konzentrierte er sich auf die Malerei, wollte sich aber lieber der Bildhauerei zuwenden.

Ab 1489 besuchte er die Kunstschule von Lorenzo il Magnifico. 1496 machte er sich auf nach Rom. Er wurde beauftragt, einen antiken Bacchus zu schaffen. Darauf folgten weitere Aufträge. Er schuf die Pietá im Petersdom, die eine Mutter darstellt mit ihrem toten Sohn in den Armen. Die Pietá ist im Gegensatz zu seinen anderen Werken das einzige, das er selbst signiert hat.

Nach fünf Jahren in Rom kehrte er nach Florenz zurück. Aus einem kolossalen Marmorblock meißelte er die David-Statue in nur drei Jahren. Er kümmerte sich aber nicht nur um die Bildhauerei, sondern malte zu der Zeit auch einige Gemälde. Im Jahr 1504 vollendete er das Gemälde Die heilige Familie (Tondo Doni).

Nur zwei Jahre später machte er sich wieder auf den Weg nach Rom. Er bekam einen Auftrag Von Papst Julius II. für ein Grabmonument. In der Sixtinischen Kapelle bekam er den Auftrag für ein Decken- und Wandgemälde, den er eigentlich aber nicht ausführen wollte, da er sich nicht als Maler sah. Trotz seines Widerwillens ging er das Projekt an. Für seinen Auftrag in der Sixtinischen Kapelle brauchte er mit ein paar Assistenzmalern, die er aus Florenz kommen ließ, vier Jahre.

Als er mit der Kapelle und dem Grabmonument fertig war, machte er sich wieder auf nach Florenz. Doch mit 43 Jahren war Michelangelo gesundheitlich bereits sehr angeschlagen, also ging er eine Partnerschaft mit einer Steinmetz-Firma in Carrara ein. Er bekam noch einige Aufträge, die er gemeinsam mit seiner Partnerfirma ausführte. Dann zog es ihn wieder nach Rom, wo er dann auch verstarb. Seinen letzten Auftrag im Petersdom konnte er nicht beenden.

Bekannte Werke

  • Bacchus, 1496 – 1497
  • David, 1501 – 1504
  • Sixtinische Decke, 1508 – 1512
  • Brutus, 1530 – 1540
  • Kreuzigung Petri 1546 – 1550

Raffael

Bekannt war er unter vielen Namen, wie Raffaello Sanzio da Urbino, Raffaello da Urbino, Raffaello Santi oder auch Rafaello Sanzio, daher nennt man ihn der Einfachheit halber nur Raffael. Sein Geburtstag ist nicht eindeutig überliefert. Vermutet wird, dass er entweder am 6. April oder am 28. März 1483 in Urbino geboren wurde und am 6. April 1520 in Rom verstorben ist. Besonders bekannt ist er für seine Malerei, die als sehr harmonisch beschrieben wird. Er galt bis weit ins 19. Jahrhundert hinein als der größte Maler aller Zeiten. Abgesehen von seiner Malerei war Raffael auch als Bauleiter für den Petersdom tätig.

Biographie

Raffael verlor schon früh seine Eltern. Erst verstarb seine Mutter im Jahr 1491, als er gerade einmal acht Jahre alt war. Schon drei Jahre später starb auch sein Vater. Zu dieser Zeit hatte Raffael jedoch bereits seine erste Malerausbildung von ihm erhalten. Als junger Waise ging er als Schüler in die Werkstatt von Pietro Vanucci. Sein erstes offizielles Werk ist das Altarbild der Kirche des Heiligen Nikolaus von Tolentino.

Im Jahr 1508 machte er sich auf den Weg nach Rom, wo er gemeinsam mit Michelangelo arbeitete. Außerdem bekam er in Rom auch den Auftrag, im Apostolischen Palast die Wandmalereien zu übernehmen. Im Jahre 1514 wurde er zum Bauleiter und Architekten der neuen Peterskirche. Er entwarf sein eigenes Haus sowie andere Privatgebäude. Mit nur 37 Jahren starb der Künstler an einer unbekannten Ursache. Ein Gerücht besagt, dass er an einer Geschlechtskrankheit, die er sich bei einer seiner Affären zugezogen hatte, verstorben sein könnte. Ein zweites Gerücht behauptet, dass er an Malaria verstorben sei.

Bekannte Werke

  • Madonna Connestabile, 1502 – 1504
  • Die Heilige Familie mit dem Lamm, 1504
  • Die Schule von Athen, 1510 – 1511
  • Transfiguration (Verklärung Christi), 1516 – 1520

Die Beständigkeit der Erinnerung

Ein sehr bekanntes Bild von Salvador Dalí, einem Maler, der sich dem Surrealismus verschrieb, trägt den Titel Die Beständigkeit der Erinnerung, wird aber auch Die weichen Uhren oder Die zerrinnende Zeit genannt. Es entstand im Jahr 1932, mitten in der geistigen Bewegung des Surrealismus.

Beschreibung

Bei Die Beständigkeit der Erinnerung handelt es sich um ein Ölgemälde mit den Maßen 24,1 x 33 Zentimetern. Es zeigt eine katalanische Landschaft, die mit drei zerfließenden Uhren geziert ist. Des Weiteren sind im Hintergrund die Felsen des Cap de Creus, dem östlichsten Teil der iberischen Halbinsel in Katalonien, abgebildet.

Interpretation

Die zerfließenden Uhren sollen die Allgegenwärtigkeit der Zeit und die Vergänglichkeit des Lebens darstellen. Den langsamen und unüberwindbaren Zerfall allen Lebens im Laufe der Zeit. Der Legende nach soll Dalí die Idee zu dem Motiv bei dem Anblick eines in der Sonne zerlaufenden Camemberts gekommen sein. Einige Elemente, wie zum Beispiel der Teil eines Gesichts auf einer der zerrinnenden Uhren liegt und in der Mitte des Gemäldes positioniert ist, sind auch auf anderen Kunstwerken des Künstlers wie Der große Masturbator und Das verlorene Gesicht wiederzufinden. Einige Interpreten gehen sogar so weit zu behaupten, dass der Teil des Gesichts, das im Profil dargestellt ist, das Gesicht des Künstlers selbst darstellen soll.

Christus im Sturm auf dem See Genezareth

Bei Christus im Sturm auf dem See Genezareth handelt es sich um ein Ölgemälde des bekannten Künstlers Rembrandt van Rijn aus dem Jahr 1633. Rembrandt, der aus den Niederlanden stammt, stellt auf diesem Bild eine Szene aus der Bibel, Matthäus 8,23 – 25, dar. Im Jahr 1990 wurde das Bild aus dem Isabella Stewart Gardner Museum in Boston gestohlen und ist seitdem auch nie wieder aufgetaucht.

Beschreibung

Das Bild zeigt einen schlafenden Jesus und panische Jünger auf einem Schiff auf dem See Genezareth bei hoher See. Es besitzt die Maße 160 x 138 Zentimeter. Ein interessanter Aspekt des Gemäldes ist, dass nicht nur 12 Jünger auf dem Schiff abgebildet sind, wie in der biblischen Originalszene, sondern 13. Diese zusätzliche Person sieht den Betrachter direkt an und hält eine Mütze in seinen Händen. Einigen Interpretationen nach soll die Figur ein Selbstporträt des Künstlers selbst sein.

Inspiriert wurde Rembrandt durch das Bild eines Künstlers namens Marten de Vos, der ebenfalls Niederländer war und von Peeter de Vos und Frans Floris zum Maler ausgebildet wurde. Im Jahr 2015 wurde das gestohlene Werk auf einen Wert von 250 Millionen US-Dollar geschätzt.

Louvre-Museum

Der Louvre ist eines der bekanntesten Kunstmuseen überhaupt und befindet sich in Paris. Im Louvre sind viele bekannte Werke ausgestellt. Eröffnet wurde er im Jahre 1793. Die Sammlung an Objekten ist seitdem auf mehr als 380.000 gestiegen, allerdings sind nur ungefähr 35.000 davon ausgestellt.

Geschichte

Bereits 400 Jahre vor der Eröffnung wurden vom Herzog Jean de Berry Gemälde gesammelt, von denen heute viele in der Ausstellung zu sehen sind. Der Herzog sammelte die Gemälde allerdings nicht für sich selbst, sondern für König Franz I. Unter diesen Gemälden vermutete man auch schon die Mona Lisa. Als Napoleon Bonaparte den Italienfeldzug bestritt und siegte, verlangte er nach allen berühmten Kunstwerken. Er ließ die Bilder nach Frankreich bringen, wo er die Gemälde auf 15 Museen verteilte. Nach dem Sturz des Kaiserreiches wurden alle Gemälde verstaatlicht und es wurde angefangen, die Sammlung wieder zu vergrößern. Es wurden aber auch schon Werke zurückgefordert, zum Beispiel von der türkischen Stadt Izmir, die zwei antike Marmorstatuen der Götter Zeus und Apollon wiederhaben wollten. Da sie allerdings Geschenke an den König Ludwig XIV. waren, wurden sie nicht wieder ausgehändigt.

Bekannteste Werke

Im Louvre finden sich viele der bekanntesten Werke der Kunstgeschichte. Darunter sind:

  • Mona Lisa von Leonardo da Vinci
  • Nike von Samothrake, Künstler unbekannt
  • Venus von Milo von Alexandros von Antiochia
  • Felsgrottenmadonna von Leonardo da Vinci
  • Die Hochzeit zu Kana von Paolo Veronese
  • Die Krönung in Notre Dame von Jacques-Louis David

Und natürlich gibt es noch viele weitere Kunstwerke zu bestaunen, die man sich bei einem Besuch nicht entgehen lassen sollte.