Louvre-Museum

Der Louvre ist eines der bekanntesten Kunstmuseen überhaupt und befindet sich in Paris. Im Louvre sind viele bekannte Werke ausgestellt. Eröffnet wurde er im Jahre 1793. Die Sammlung an Objekten ist seitdem auf mehr als 380.000 gestiegen, allerdings sind nur ungefähr 35.000 davon ausgestellt.

Geschichte

Bereits 400 Jahre vor der Eröffnung wurden vom Herzog Jean de Berry Gemälde gesammelt, von denen heute viele in der Ausstellung zu sehen sind. Der Herzog sammelte die Gemälde allerdings nicht für sich selbst, sondern für König Franz I. Unter diesen Gemälden vermutete man auch schon die Mona Lisa. Als Napoleon Bonaparte den Italienfeldzug bestritt und siegte, verlangte er nach allen berühmten Kunstwerken. Er ließ die Bilder nach Frankreich bringen, wo er die Gemälde auf 15 Museen verteilte. Nach dem Sturz des Kaiserreiches wurden alle Gemälde verstaatlicht und es wurde angefangen, die Sammlung wieder zu vergrößern. Es wurden aber auch schon Werke zurückgefordert, zum Beispiel von der türkischen Stadt Izmir, die zwei antike Marmorstatuen der Götter Zeus und Apollon wiederhaben wollten. Da sie allerdings Geschenke an den König Ludwig XIV. waren, wurden sie nicht wieder ausgehändigt.

Bekannteste Werke

Im Louvre finden sich viele der bekanntesten Werke der Kunstgeschichte. Darunter sind:

  • Mona Lisa von Leonardo da Vinci
  • Nike von Samothrake, Künstler unbekannt
  • Venus von Milo von Alexandros von Antiochia
  • Felsgrottenmadonna von Leonardo da Vinci
  • Die Hochzeit zu Kana von Paolo Veronese
  • Die Krönung in Notre Dame von Jacques-Louis David

Und natürlich gibt es noch viele weitere Kunstwerke zu bestaunen, die man sich bei einem Besuch nicht entgehen lassen sollte.

Pergamonmuseum

Auf Platz 88 der weltweit meistbesuchten Museen befindet sich das Pergamonmuseum in Berlin Mitte mit rund 712.000 Besuchern im Jahr 2016. Das von Alfred Messel in den Jahren von 1907 bis 1909 geplante Museum ist im Stil des Neoklassizismus konzipiert und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Gebaut wurde es von Ludwig Hoffmann in den Jahren 1910 bis 1930. Es beherbergt eine Antikensammlung mit dem bekannten Pergamonaltar und ein Museum für islamische und vorderasiatische Kunst. Die Anzahl der Besucher steigt von Jahr zu Jahr an und betrug im Jahr 2019 bereits 804.000.

Geschichte

Der Bau des Museums kann in drei Abschnitte eingeteilt werden. Nachdem das Gebäude des ersten Baus zwischen 1897 und 1899 von Fritz Wolff nicht groß genug für die Objekte von Ausgrabungen in Babylon und Ägypten war und das Fundament absackte, wurde zwischen 1910 und 1930 ein zweiter Bau durchgeführt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Museum weitestgehend zerstört und musste im Anschluss wiederaufgebaut werden. Im Zuge des Neuaufbaus wurden viele Ausstellungsstücke ausgelagert und teilweise nach Russland abtransportiert.

Die Sanierung des Museums, die von 2019 bis 2025 andauern wird, soll mindestens 385 Millionen Euro kosten und zu 100 Prozent vom Bund getragen werden.